Feste im Hinduismus
Die hinduistischen Feste Asiens sind so vielfältig wie ihre Götterwelt. Sie reichen von stillen Andachten bis zu gewaltigen Wagenzügen und Pilgerbädern. Getragen werden sie in Indien und Nepal ebenso wie auf dem hinduistischen Bali und in den tamilischen Gemeinschaften Malaysias.
Hunderttausende tamilische Hindus tragen zu Ehren Murugans die Kavadi hinauf zu den Batu Caves.
Einer der größten Kamelmärkte der Welt trifft auf ein hinduistisches Pilgerbad am heiligen See von Pushkar.
Alle 210 Tage feiert Bali den Sieg des Guten und die Rückkehr der Ahnen, gesäumt von kunstvollen Penjor-Stangen.
Jeder der tausenden Tempel Balis feiert seinen eigenen Weihetag mit Opfergaben, Musik und Tänzen.
Zum Neujahr ziehen zehntausende Menschen in Bhaktapur den tonnenschweren Wagen des Gottes Bhairava durch die Gassen.
Achtzehn Tage lang ehren vor allem die Frauen Rajasthans die Göttin Gauri, Sinnbild von Ehe und guter Ernte.
In Puri ziehen Zehntausende drei turmhohe Wagen mit den Göttern durch die Stadt, Ursprung des englischen Wortes Juggernaut.